Heimat braucht Freunde gGmbH - Schäferei
Jetzt spenden Mitglied werden

Moorschnucken

Der Großteil unserer Herde sind Moorschnucken beziehungsweise „Weiße hornlose Heidschnucken“, wie der offizielle Name lautet.

Die Moorschnucke ist eine alte, regionale Landschafrasse. Die Tiere sind relativ klein und leicht und damit gut an die Beweidung im Moor angepasst. Die Moorschnucke zählt zu den gefährdeten Nutztierrassen. Da es nur noch wenige reinrassige Tiere gibt, ist die Züchtung zunehmend herausfordernd.

Ziegen

Seit 2020 bereichern einige Ziegen unsere Herde. Ziegen in der Landschaftspflege verbeißen deutlich mehr Gehölze als Schafe. Da im Hochmoor Birken und Kiefern aufwachsen, helfen die Ziegen mit ihrem Verbiss die Verbuschung zurückzudrängen und die Offenlandschaften zu erhalten.

Wir halten Burenziegen, eine Fleischrasse aus Afrika mit ruhigem Temperament.

Hütehunde

Nicht nur die Schafe sind ein essentieller Bestandteil der Schäferei: auch ohne unsere Hunde wäre die Landschaftspflege undenkbar.

Die Hütehunde sind die engsten Begleiter der Schäfer*innen und arbeiten als deren verlängerter Arm. Sie unterstützen die Schäfer*innen beim Führen der Herde und halten die Schafe zusammen. So geht kein Tier verloren und es wird nur dort gefressen, wo es auch erwünscht ist.

Herdenschutzhunde

Nicht nur die Hütehunde, auch Herdenschutzhunde erledigen einen wichtigen Job in unserer Schäferei: Sie beschützen die Herde vor Beutegreifern. Da wir im Wolfsgebiet liegen, werden die Schafe seit 2019 von Herdenschutzhunden beschützt. Diese Hunde arbeiten ganz anders als die Hütehunde: sie sind ein Teil der Herde und erledigen ihren Job selbstständig im Team. Sie wachen insbesondere nachts über die Herde und halten durch ihre Präsenz Wölfe und andere Beutegreifer fern.

BUND-Bestellkorb